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Informationen aus der Fachhochschule Nordwestschweiz
Fachhochschule Nordwestschweiz: 2008 war ein erfolgreiches Jahr – weitere Herausforderungen stehen an
Die FHNW hat sich in allen Bereichen erfreulich weiter entwickelt: Die Studierendenzahlen haben einen neuen Höchststand erreicht, die akquirierten Forschungsmittel sind markant gestiegen, und die Liste der Kooperationspartnerinnen und –partner ist gewachsen.
Die schwierige finanzielle Situation der FHNW ist ein weiteres Thema, das die FHNW stark beschäftigen wird. Die Unterfinanzierung gebietet, überlegt, aber unverzüglich zu handeln. Einschneidende Massnahmen zur Reduktion der Unterfinanzierung sind bereits im Budgetprozess 2009 umgesetzt worden: Die einzelnen Hochschulen waren gezwungen, teilweise massive Einsparungen einzuplanen. Ausserdem muss der Ertrag der FHNW gesteigert werden. Dazu soll ein professionelles Fundraising aufgebaut werden. p>
Ja zum Neubau in Olten und zum Campussaal in Windisch
Mit Genugtuung nimmt die FHNW zur Kenntnis, dass die Bevölkerung von Brugg und Windisch den jeweiligen Vorlagen zugestimmt haben. Der Campussaal verleiht dem Campus zusätzlichen Auftrieb und unterstützt den Austausch mit der Bevölkerung. Als Ort für publikumswirksame Veranstaltungen wird er ausserdem für Wirtschaft und Kultur eine wichtige Funktion einnehmen und zur Stärkung der Region beitragen. Im Kanton Solothurn haben die Stimmberechtigten dem Verpflichtungskredit von 86.7 Millionen Fanken für den Neubau der FHNW in Olten mit grosser Mehrheit zugestimmt. Somit kann mit dem Bau begonnen und das weitere Wachstum der FHNW in Olten in die Wege geleitet werden.
Die Neuentwicklung eines transdermalen Pflasters, das die kontrollierte Wirkstoffabgabe an Alzheimer-Patienten erlaubt, wird in einem Eurostars-Projekt vorangetrieben Im Rahmen eines von der EU bewilligten Projekts beabsichtigt ein internationales Team, ein transdermales Drug Delivery System auf der Basis eines neuartigen Wirkstofffreisetzungs-Mechanismus zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit zu entwickeln. Das Team besteht aus französischen, deutschen und schweizerischen Partnern. Das Institut für Chemie und Bioanalytik der Hochschule für Life Sciences FHNW ist mitbeteiligt.
Erfolgreiche Beteiligung am Medida-Prix 2008 Am 18. September 2008 wurde in Wien der Mediendaktische Hochschulpreis Medida-Prix verliehen. Den zweiten Schlussrang belegte das Projekt GITTA, welches unter massgeblicher Beteiligung des Instituts Vermessung und Geoinformation der Hochschule für Technik FHNW entwickelt worden ist.
Microeconomics of Competitiveness der Harvard Business School Michael Porter hat die Workshops vom vergangenen Dezember zum Anlass genommen, das Netzwerk neu zu strukturieren. Dabei ist Peter Abplanalp von Michael Porter zum Vorsitzenden des Curriculum Councils ernannt worden. Angesichts der 95 renommierten Universitäten aus aller Welt, die dem Netzwerk angehören, ist dies ein grosser Erfolg für die Hochschule für Wirtschaft. Ausschlaggebend waren die laufenden und bereits durchgeführten Aktivitäten und ein neues Forschungsprojekt mit der Banking University of Ho Chi Minh City in Vietnam.
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